Nephrurus amyae

&

Nephrurus milii  

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Wie auch Nephrurus milii, ist das Herkunftsgebiet von Nephrurus amyae Australien. Nephrurus amyae gehört zum größten Vertreter dieser Art. Die Haltung erfolgt, obwohl aus einem völlig anderem Kontinent, ebenso wie bei Leopardgeckos. Gehalten werden diese Geckos in Gruppen von einem Männchen und mehreren Weibchen. Männchen dieser Arten sind untereinander unverträglich.

os auch, aus dem roten lehmartigen Sand, einer Wasserschale, eine Schale mit geriebener Sepiaschale, einer Höhle, die stets etwas feucht gehalten werden sollte und gleichzeitig als Eiablageplatz dient.

Ernährt werden diese beiden Geckoarten mit Insekten.

Nephrurus amyae besiedelt leicht felsige Gebiete mit steinigem Untergrund. Die Hauptaktivität dieses Geckos ist ebenfalls die Dämmerung bzw. die Nacht. Tagsüber ist er in Verstecken wie z.B. unter steinen und Wurzeln zu finden. Mit Beginn der Dämmerung geht er auf Nahrungssuche, wobei er ein absoluter Räuber ist, der ein breites Nahrungsspektrum hat. Zu seiner Nahrung gehören Grillen, Schaben, Spinnen. Sogar an kleineren Skorpionsarten geht er nicht vorüber.

Knopfschwanzgeckos

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Nephrurus amyae ist ein absolut interessanter Gecko, der bereits durch sein bizarres Äußeres beeindruckt. Bei Bedrohung richtet er sich auf und beginnt zu fauchen um so sein Gegenüber zu verunsichern. Namengebend ist sein knopfartiges Schwanzende.

 Ebenso beeindruckend ist sein relativ großer Kopf mit dem breiten Maul. Wie auch beim Leopardgecko besitzt der Knopfschwanzgecko jeweils fünf Zehen, die am Ende  mit einer durchsichtigen Kralle versehen sind. Auch das ist ein Indiz dafür, dass er kein absoluter Wüstenbewohner ist. Die Krallen dienen ihm ( wie beim Leopardgecko ) zum Klettern und Graben. Diese Möglichkeit sollte ihm im Terrarium eingeräumt werden.

Wie bei den Leopardgekos, ist auch bei dieser Art, eine Winterruhe für eine erfolgreiche Zucht erforderlich. Die Geschlechter sollten in dieser Phase getrennt untergebracht werden, um unnötigen Streß zu vermeiden.

Die Tagestemperaturen betragen im Sommer ca 29-33 Grad, wobei die Lichtintensität 12-14 Std. beträgt. Zur kühleren Phase wird das Licht langsam heruntergefahren, bis zu einer Temperatur von 14-16 Grad und einer Lichtintensität von 6-7 Std. pro Tag. Wer einen Raum hat, der diese Temperaturen aufweist, sowie etwas Lichteinfall gegeben ist, kann die Beleuchtung für den gesamten Zeitpunkt komplett abschalten. Während der Ruhephase ist es wichtig, den Geckos Wasser zur Verfügung zu stellen. Genau so wichtig ist es, das Versteck etwas feucht ( aber nicht naß ) zu halten. dieses schützt vor Austrocknung. Gehandhabt werden kann dieses ebefalls wie bei den Leopardgeckos.

Wie auch die vorher beschrieben Art, stammt Nephrurus milii aus Australien. Die Verbreitung reicht von westlichen bis südlichen Arealen mit steppenartigem Charakter. Aber auch in bewaldeten Gebieten (“Woodlands“) ist er anzutreffen. Als Verbreitungsgebiete seien hier z.B. nur New South Wales, Queensland, Nord Victoria...  genannt.

 U.m. kann eine Größe bis zu 14 cm erreichen. Bei dieser Art ist der Geschlechtsdimorphismus ( Geschlechterunterscheidung durch Größenunterschiede ) ausgeprägt.  Die männlichen Geckos sind größer als die weiblichen.

Die Haltungsansprüche ähneln denen von Nephrurus amyae und unseren Leopardgeckos. Ein Terrarium mit den Maßen 60 x 30 x 30 reicht für eine kleine Gruppe bestehend au 1,2 völlig aus.

 Zur Ausstattung gehört auch hier eine stets leich feucht (nicht naß) gehaltene Höhle, die auch als Eiablageplatz dient. Frisches Wasser sollte in jedem Fall immer zur Verfügung stehen. Tonschalen, Korkrinde.... runden die Einrichtung ab und dienen zur Reviertrennung im Terrarium, als auch als Tages- und Nachtversteck.

Wie auch Nephrurus amyae ist N.m. ein echter Räuber, der in seinem angestammten Lebensraum Insekten, Spinnen, kleine Skorpione, als auch kleine Geckos frißt.

Ich füttere meine Tiere mit Wachsmottenlarven, Grillen und Heimchen in entsprechender Größe. Gelegentlich versehe ich die Futtertiere mit Vitaminpulver. Bei einer guten Ernährung der Futtertiere benötigt man nicht unbedingt diese Zugabe. Aber gerade bei Jungtieren oder Weibchen, bestäube ich die Futtertiere gelegentlich mit Korvimin ZVT Reptilien .

frisch geschlüpft März `06

In der kühleren Phase beträgt die Temperatur 12-14 Grad in der Nacht und 22-24 Grad am Tage. Die Beleuchtung sollte in dieser Zeit auf 8 Std. minimiert werden. In den Sommermonaten erhöht sich die Temperatur in der Nacht auf 22-25 Grad und am Tage von 28-30 Grad, wobei die Lichtintensität 14 Std. betragen sollte.

Schlupf März `06

Nachzucht `04

Eine Trennung der Geschlechter während der kühleren Phase ist absolut empfehlenswert.

Ebenfalls wie bei den Leopardgeckos ist eine “ kühlere Phase “ Voraussetzung für eine erfolgreiche Zucht.

Die Geschlechterbestimmung hat sich bei beiden Arten als nicht ganz einfach erwiesen. Meiner eigenen Beobachtung zur Folge, ist der Unterschied erst nach 6 Monaten einwandfrei erkennbar.

Besonders deutlich ist in diesem Zusammenhang der Hemipenis bei den männlichen Tieren an der Kloake zu erkennen.

trächtiges Weibchen