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Die Paarung

Hat sich erst einmal ein Paar heraus kristallisiert, welches zur Zucht miteinander verpaart werden soll, ist es ratsam, beide gemeinsam in eine Box zu setzen. Empfehlenswert ist es, das Männchen stets zu dem Weibchen in die Box zu setzen, um ihr unnötigen Stress ersparen.

 

Das interessierte Männchen beginnt mit heftigen Vibrationen des Schwanzes, dem Weibchen zu folgen. Vorsichtig beisst er dem Weibchen in den Schwanz. Ist das Weibchen paarungsbereit, toleriert es diese.

Das Männchen beisst sich nun langsam weiter nach oben und beginnt sich an das Weibchen zu drücken.

 

Am Kopf angelangt verbeisst sich das Männchen im Nacken des Weibchens. Es versucht nun seine Kloake unter die des Weibchens zu schieben.

Gelingt ihm dieses kommt es zur eigentlichen Kopulation

 

Das Weibchen ist nicht paarungsbereit:

- es wehrt vehement die Annäherung durch Bisse ab

 

Gründe:

- kein harmonierendes Paar

- zu kurze Trennung der Geschlechter

- das Weibchen ist bereits verpaart / befruchtet

Geschlechtsunterschiede

Weibchen / Female

Männchen / Male

Die Geschlechtsbestimmung ist gerade bei ausgewachsenen (adulten) Leopardgeckos auch für den Anfänger mit etwas Übung nachzuvollziehen. Die Gattung Eublepharis neigt  zu keinem besonders stark ausgeprägtem Geschlechtsdimorphismus. Bei männlichen Leopardgeckos ist ein etwas grösserer Kopf und ein verbreiterter Nacken zu erkennen. Ein weiteres mögliches Unterscheidungsmerkmal können die Präanalporen sein. Diese befinden sich bei beiden Geschlechtern auf der Körperunterseite oberhalb der Kloake. Bei den männlichen Leopardgeckos sind diese Poren in der Regel viel deutlicher ausgebildet und besitzen zentral eine Öffnung, aus der ein Sekret abgesondert wird. Aufgepasst!!!!, auch bei einigen Weibchen können diese Poren in Einzelfällen stärker ausgeprägt sein. Sie sind allerdings nie aktiv und sondern kein Sekret ab. Durch dieses Merkmal können mit einer starken Lupe bereits wenige Monate alte Jungtiere näher geschlechtlich bestimmt werden. Sicher dagegen, sind die bei ausgewachsenen männlichen Leopardgeckos, deutlich sichtbaren Hemipenistaschen, die als Verdickungen beiderseits der Schwanzwurzel liegen, zu nennen.